Hier finden Sie Informationen zur Ausbildung:
Begleithunde
Die Vorbereitung auf die Begleithund-Prüfung, den sogenannten "Hundeführerschein", beinhaltet einen Verhaltenstest und Sachkundeprüfung mit dem Hundehalter. Das Zulassungsalter des Hundes beträgt fünfzehn Monate.
Bei der Prüfung wird folgendes von einem Leistungsrichter geprüft:
- Leinenführigkeit
- Freifolge
- Sitzübung
- Ablegen in Verbindung mit Herankommen
- Ablegen des Hundes unter Ablenkung
- Begegnungen mit Personengruppe, Radfahrern, Autos, Joggern oder Skatern und anderen Hunden
- Verhalten im Verkehr / Verhalten gegenüber Tieren
- Sachkundeprüfung des Hundehalters
Die Vorbereitung auf die Begleithund-Prüfung findet Samstags ab 16:00 Uhr und Sonntags nach Apsprache auf dem Vereinsgelände statt.
Fährtenhunde
Fährten- oder auch Nasenarbeit !
Der Hund orientiert sich im wesentlichen über seinen Geruchssinn. Dieser verkümmert aber, wenn er nicht in ausreichendem Maße beansprucht wird. Die Aufgabe, im freien Gelände auf unterschiedlichen Böden, erschwert durch alte oder neue Fremdfährten, einer getretenen Spur zu folgen und ihre Unterbrechung durch auf ihr abgelegte Gegenstände anzuzeigen, wird ihm sehr viel Freude bereiten. Dieser Teil der Ausbildung im Hundesport kommt dem Naturell des Hundes am nächsten; er ist für den Hundeführer aber auch der zeitaufwendigste und anstrengenste Teil. Gesucht werden kann auf Wiese, Acker oder Waldboden. Die Anforderungen beim Suchen an den Hund wärend seiner Ausbildung werden gesteigert indem die Fährten länger werden, der zeitliche Abstand zwischen Legen und Suchen vergrößert wird, in Wechselgelände oder über befestigte Wege gesucht wird, oder Verleitungen durch die Fährte gelegt werden. Die Fährtenarbeit ist als Teil A zum einen Bestandteil der VPG 1, 2 oder 3 Prüfung, aber es gibt auch die reine Fährtenhundprüfung, die als Vereinsprüfung und über Kreismeisterschaft, Landesmeisterschaft, Deutsche Meisterschaft bis hin zur Weltmeisterschaft abgelegt werden kann.
Diese Sportart ist für alle Hunderassen geeignet. Weitere Informationen erfahren Sie im Verein.
VPG ( Vielseitigkeitsprüfung Gebrauchshund)
Obwohl hier irrtümlicherweise gedacht wird, dass der Hund auf Menschen abgerichtet wird, ist dies nicht der Fall !!! Auch macht der Hund keine stumpfsinnigen Übungen und es wird nicht bei den Gehorsamsübungen „100 mal hin- und hergelaufen“.
Hierbei handelt es sich um eine Sportart, bei welcher Hund und Mensch Spaß haben sollen. Bei der Ausbildung wird der Hund mit Leckerlies, Spiel und viel Lob belohnt.
Bei den Vielseitigkeitsprüfung Gebrauchshund (VPG) gibt es drei verschiedene Stufen angefangen mit VPG1 bis VPG3. Natürlich kann erst die Prüfung zur nächsten Stufe, nach erfolgreicher Prüfung der vorhergehenden Stufe (z. B. vor der VPG2 die VPG1) abgelegt werden.
Fährte (A)
Hierbei folgt der Hund einer Geruchsspur und das Anzeigen der Gegenstände ist ein zusätzliches Bestandteil. Bei der Fährte lernt der Hund im Gelände nach Gegenstände zu suchen (z. B. Handschuh, Geldbörse). Das Schema sowie die Größe der Fährte richtet sich nach der Prüfungsstufe die absolviert werden soll. Da Hunde ein ca. 1000 bis 100.000faches (je nach Hunderasse) besseres Riechvermögen als wir Menschen haben, macht es sehr vielen Hunden Spaß, eine solche "Sucharbeit" zu machen. Obwohl hier auch irrtümlicherweise gedacht wird, dass der Hund sich nach dem Menschengeruch richtet, ist dies nicht der Fall. Die Hunde riechen die „Spur“ der zertretenen Gräser, Laub etc., d. h. die Geruchssäule die am Boden entsteht.
Unterordnung (B)
Die Gehorsamsübungen sind identisch mit den Übungen bei der Begleithundeprüfung. Zusätzlich kommen hinzu die Apportier-, Steh- und Vorausübungen (Voraussenden mit Ablegen).
Diese Aufgaben werden mit Leckerlies, Spiel und Lob belohnt und werden abwechslungsreich gestaltet. Nur bei einer Prüfung wird nach Prüfungsordnung vorgeführt (wie auch beim Turnierhundesport Vierkampf).
Schutzdienst (C)
Der Hund hat bei der Ausbildung für den Schutzdienst gelernt, dass der Schutzärmel für ihn ein Spielzeug ist. Der Hund ist nicht daran interessiert Menschen zu beißen. Der Hund möchte nur sein Spielzeug (bei den Prüfungen den Schutzärmel) haben. Ähnlich ist es wenn Sie zu Hause mit Ihrem Hund mit einem Spielzeug (z. B. Plüschtier, Sack oder Handtuch) spielen. Würde der Helfer ohne den Schutzärmel da stehen, ist er für den Hund vollkommen uninteressant und der Figurant kann sogar den Hund mit der Hand streicheln!
Nach der neuen Prüfungsordnung, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich und seinem Hund für eine Schutzhundeprüfung anzumelden.
- Nur Fährte (A)
- Nur Gehorsam (B) und Schutzdienst (C)
- Fährte (A), Gehorsam (B) und Schutzdienst (C)
Diese Sportart ist für alle Hunderassen geeignet.
Weitere Informationen erfahren Sie im Verein.
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