Unterordnung

Bevor wir uns mit dieser Disziplin genauer auseinandersetzen und sie vom Hundeführer in die Praxis umgesetzt werden kann, soll das Wort Unterordnung hergeleitet werden. Die Unterordnung (lateinisch: subordo) stellt eine hierarchische Stufe der biologischen Systematik dar.

Hunde sind Rudeltiere und ordnen sich dem Rudelführer unter. In der Mensch-Hund-Beziehung übernimmt der Hundeführer (HF) die Rolle des Rudelführers.

Ein anderes mehr oder weniger bekanntes Synonym für die Unterordnung im Hundesport ist der Gehorsam. Diese Disziplin verlangt im Hundesport eine besondere Harmonie zwischen HF und Hund. Besonders wichtig für eine gute Präsentation des Teams sind klare Rangordnungsverhältnisse, klare Kommandos und ein freudiges Arbeitsverhalten des Hundes.

Der Hundeführer muss die Fähigkeiten besitzen seinen eigenen Hund einzuschätzen und situationsadäquat zu agieren. Eine komplette Ausbildung verlangt ein Geben und Nehmen. Der Hund muss vom HF respektvoll und als Hundsportpartner anerkannt werden. Eine reine negative Ausbildung führt nicht zu einer freudigen Arbeitshaltung des Hundes. Die momentane Tendenz im Hundesport ist eine positive Herangehensweise. Richtiges Verhalten wird bestätigt.

Die Bestätigung kann unterschiedlich in der Qualität und Quantität sein:

Futter (Leckerlis unterschiedlicher Qualität und Quantität)
Ball
Beisswurst
usw.